Es wurden 24 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Los 2074Klopstock, Friedrich Gottlieb
Sämmtliche Werke
Auktion 127
Schätzung
150€ (US$ 170)
Klopstock, Friedrich Gottlieb. Sämmtliche Werke. 10 Teile in 9 Bänden. 14,5 x 11 cm. Schwarze Halbchagrinlederbände d. Z. (gering berieben) mit Romantiker-RVergoldung. Leipzig, G. F. Göschen 1854-1855.
Goedeke IV/1, 177, 59. – Zweite Auflage der ersten vollständige Ausgabe, die ebenda 1844f. erschien. Entthält Nachricht von Klopstocks Leben, Messias, Oden, Dramatische Werke, Die deutsche Gelehrtenrepublik, Sprachwissenschaftliche Schriften, Briefe u. a. – Etwas stock- oder braunfleckig. Dekorative Reihe.
Klopstock, (Friedrich Gottlieb). Der Messias. 4 Teile in 2 Bänden. Mit 4 lithographischen Frontipices. 22 x 16 cm. Dunkelrotes Chagrinleder d. Z. (schwach berieben, 1 VDeckel mit Kratzspuren, ein unteres Rückenfeld mit Schabspur) mit klassizistischer RVergoldung, goldgeprägtem RTitel, Deckelbordüre, Stehkantenfilete, ornamentaler Innenkantenbordüre und Goldschnitt. Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1800.
Klopstocks Werke Bände III-VI. Goedeke IV/1, 177, 53. – Die Bände III bis VI der ersten Werkausgabe bei Göschen, die im großzügigen Quartdruck erschien und auch separat wie hier mit eigenem Titel Der Messias ausgegeben wurden. Exemplar einer Vorzugsausgabe auf festem Vélin, prächtig gebunden. – Etwas stockfleckig, sonst schön und wohlerhalten. Exemplar mit hs. Widmung an den Stifter der Hamburger Klopstock-Stiftung "Herrn Wolfgang Essen zur Erinnerung an den Gründungstag der Klopstock-Stiftung den 27. Mai 1953 von Paul Schütz". Beide Innenspiegel mit montiertem Exlibris des Leipziger Bibliophilen Hans Kempert.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Der Messias. 2 Bände. 10 Bl., 385 S.; 1 Bl., (S. 387)-743, 2 Bl. 19,5 x 14,5 cm. Geglättete Kalbslederbände d. Z. (berieben) mit reicher ornamentaler RVergoldung, 2 goldgeprägten RSchildern, zweifacher Deckelfilete und Stehkantenvergoldung. Altona, Johann David Adam Eckhardt, 1780.
Goedeke IV/1, 166, 6. – Erster von drei erschienenen sogenannten Altonaer Drucken, "als Ausgabe letzter Hand angekündigt". Der vollständige Messias mit den 20 Gesängen. Seit 1748, mit dem Erscheinen der ersten drei Gesänge, arbeitete Klopstock an dem Heldenepos, das Herder "nächst Luthers Bibelübersetzung das erste klassische Buch unserer Sprache nannte" (vgl. KLL). Mit dem Subskribentenverzeichnis, das viel Prominenz der Zeit aufführt. – Nur vereinzelte, unbedeutende Flecken, wenige Unterstreichungen. Beide Vortitel mit zeitgenössischem Besitzeintrag einer Sophie Klobe sowie etwas späterer Geschenkwidmung derselben (datiert 1837). Dekorativ gebundenes Exemplar.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Oden. 4 Bl., 290 S., 1 Bl. (Errata). Mit halbseitigem Wappenkupfer und der Widmung "An Bernstorff". 19 x 13,5 cm. Schwarzer Maroquinband d. Z. (berieben) mit reicher floraler RVergoldung, goldgeprägtem rotem RSchild, Deckelfilete mit Eckfleurons sowie Goldschnitt. Hamburg, Johann Joachim Christoph Bode, 1771.
Goedeke IV/1, 169, 7. – Erste Ausgabe, Druck auf feingeripptem römischem Bütten mit Wasserzeichen (Vogel mit Initialen "GG" und Papstwappen mit Tiara und gekreuzten Schlüsseln). Exemplar mit den beiden Kartonblättern für die Seiten 221/222 und 245/246. Einer der wenigen deutschen Luxusdrucke des 18. Jahrhunderts, dessen Herstellung noch durch Lessing angestoßen wurde, der 1768 bis 1769 gemeinsam mit Bode den Hamburger Verlag führte. Die Verwendung des äußerst kostspieligen italienischen Papiers, für das Lessing eine besondere Vorliebe besaß, da es - wie das puristische Druckbild - seinen ästhetischen Vorlieben entsprach, führte u. a. zu finanziellen Schwierigkeiten und damit zur frühzeitigen Aufgabe seines ambitionierten Wirkens als Verleger in Hamburg. – Anfangs etwas finger- und braunfleckig, Titel mit modernem Besitzstempel und hs. Jahreszahl, fl. Vorsatz mit mehreren Einträgen. Blatt H4 mit restauriertem Randeinriss, Blatt H3 mit modernem Besitzstempel. Dekorativ gebundenes Exemplar.
Los 2082Klopstock, Friedrich Gottlieb
Die deutsche Gelehrtenrepublik
Auktion 117
Zuschlag
420€ (US$ 477)
Das erste zur Subskription gedruckte Buch
Klopstock, (Friedrich Gottlieb). Die deutsche Gelehrtenrepublik. Ihre Einrichtung. Ihre Geseze. Geschichte des lezten Landtags etc. Erster Teil (alles Erschienene). 1 Bl., 70, 448 S. 18,5 x 11,5 cm. Halbleder d. Z. (gering berieben und bestoßen) mit Rückenfileten und 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Hamburg, Johann Joachim Christoph Bode, 1774.
Goedeke IV/1, 175, 39. Kayser-Dehn 89. Borst 288. – Erste Ausgabe des ersten auf Subskriptionsbasis gedruckten Buches. Klopstock benutzte die Subskription, um so zu seinem Autorenhonorar zu gelangen, welches ihm die Verleger damals für "poetische Schriften" verweigerten. Der anfängliche Erfolg dieses - in der Vorrede ausführlich erläuterten - Unternehmens war sehr groß. Das umfangreiche Subskribentenverzeichnis führt, nach Städten geordnet, 3599 Namen und liest sich wie ein "Who is Who" der Zeit. Unter den berühmten Namen finden sich Gleim, Hamann, Humboldt, Kant, Lessing, Lichtenberg, Stolberg, Voß, Wieland und Goethe, der in Dichtung und Wahrheit anschaulich über den großen Andrang berichtet. "Auch die Stürmer und Dränger und der Göttinger Dichterbund waren von dem Werk begeistert. Die zahlreichen Subskribenten indessen reagierten auf das mit Spannung erwartete nationale Kulturprogramm mit bitterer Enttäuschung: der in der seltsam anmutenden Form der Gelehrtenrepublik versteckte Humor blieb ihnen unverständlich" (KNLL). Klopstock verwandte besondere Sorgfalt auf den Druck. Gutes holländisches Postpapier und neue Typen wurden verwendet. Statt eines Druckfehlerverzeichnisses wurden acht fehlerhafte Blätter neu gedruckt und als Kartonblätter eingefügt (vgl. Sudhof in Philobiblon XII, 3, S. 182 ff). – Innenspiegel mit Kleberesten wohl eines entfernten Exlibris. Schönes und sauberes Exemplar im dekorativen Halblederband.
Los 2135Klopstock, Friedrich Gottlieb
Grammatische Gespräche
Auktion 116
Zuschlag
100€ (US$ 114)
Klopstock, Friedrich Gottlieb. Grammatische Gespräche. 4 Bl., 360 S., 1 Bl. 15,5 x 10,5 cm. HLeinen um 1900 mit goldgeprägtem RTitel. Altona, Johann Heinrich Kaven, 1794.
Goedeke IV/1, 176, 46. – Erste Ausgabe, Klopstocks letztes größeres Werk, in dem er seine Theorie der deutschen Sprache und Verskunst zusammenfasst. – Sauber und wohlerhalten.
Los 2133Klopstock, Friedrich Gottlieb
Sämmtliche Werke. Stereotyp-Ausgabe
Auktion 116
Zuschlag
280€ (US$ 318)
Klopstock, Friedrich Gottlieb. Sämmtliche Werke. Stereotyp-Ausgabe. 12 Bände. 15,5 x 11,5 cm. Violettblaue HLederbände d. Z. mit floraler Romantiker-RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Georg Joachim Göschen bzw. Stuttgart, Scheible, 1839.
Goedeke IV/1, 177, 57 und 58. – Dekorativ gebundenes Exemplar mit den drei Nachtragsbänden von Hermann Schmidlin, die bei Scheible in Stuttgart erschienen. – Etwas stockfleckig oder gebräunt, sonst wohlerhalten. Dekorative Reihe.
Klopstock, (Friedrich Gottlieb). Einige Oden. 55 S. 17 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (berieben, VDeckel mit Bibliothekssignet). Wetzlar, Philipp Jacob Winkler d. Ä., 1780.
VD18 1030763X. Goedeke IV/1, 170, 18 (datiert wohl irrig 1779). – Einziger Druck der kleinen, von dem Darmstädter Regierungsrat Karl Georg von Zengen (1748-1819) herausgegebenen Sammlung von 14 Oden, laut Vorrede ein Teilnachdruck der in nur 34 Exemplaren hergestellten Ausgabe, die 1771 für die Landgräfin Karoline von Darmstadt für einen "engen Zirkel" gedruckt wurde (vgl. Goedeke IV/1, 170, 14). "Enthält 14 von Klopstock in der Hamburger Ausgabe 1771 übergangene Gedichte aus der Darmstädter Sammlung" (ebda). – Wohlerhaltenes restituiertes Bibliotheksexemplar mit entsprechenden Stempeln und Signaturen. - Selten.
Los 2134Klopstock, Friedrich Gottlieb
Klopstock und seine Freunde. Briefwechsel.
Auktion 116
Zuschlag
190€ (US$ 216)
Klopstock, Friedrich Gottlieb. Klopstock und seine Freunde. Briefwechsel. Aus Gleims brieflichen Nachlasse hrsg. von Klamer Schmidt. 2 Bände. LXIV, 414 S., 1 Bl.; 1 Bl., 396 S. 16,5 x 10 cm. Pappbände d. Z. (Gelenke und Kanten etwas stärker berieben, leicht bestoßen) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Halberstadt, Bureau für Literatur und Kunst, 1810.
Goedeke IV,1, 162 B. Burkhardt-N. 106. – Erste Ausgabe. – Etwas gebräunt, teils etwas stockfleckig und vereinzelt leimschattig. Vordere fl. Vorsätze mit Besitzvermerk.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Oden. 4 Bl., 290 S., 2 Kartonblätter, 1 Bl. (Errata). Mit halbseitigem Wappenkupfer und der Widmung "An Bernstorff". 20,5 x 15,5 cm.HLeder d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit floraler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Hamburg, Johann Joachim Christoph Bode, 1771.
Goedeke IV/1, 169, 7. – Erste Ausgabe, Druck auf feingeripptem römischem Bütten mit Wasserzeichen (Vogel mit Initialen "GG" und Papstwappen mit Tiara und gekreuzten Schlüsseln). Exemplar im selten anzutreffenden ursprünglichen Druckzustand mit den beiden noch fehlerhaften Seiten 221/222 und 245/246, die laut Anweisung des Buchbinders auf dem Erratablatt durch "die beyden Cortons" auszutauschen sind. Die entsprechenden Kartonblätter sind diesem Exemplar an den Schluss vor das Erratablatt eingehängt. Einer der wenigen deutschen Luxusdrucke des 18. Jahrhunderts, dessen Herstellung noch durch Lessing angestoßen wurde, der 1768 bis 1769 gemeinsam mit Bode den Hamburger Verlag führte. Die Verwendung des äußerst kostspieligen italienischen Papiers, für das Lessing eine besondere Vorliebe besaß, da es - wie das puristische Druckbild - seinen ästhetischen Vorlieben entsprach, führte u. a. zu finanziellen Schwierigkeiten und damit zur frühzeitigen Aufgabe seines ambitionierten Wirkens als Verleger in Hamburg. – Ein Blatt vom "Inhalt" mit angestückter Ecke, anfangs mit kleinerem Braunfleck im unteren Rand, sonst sauber. Wohlerhaltenes, dekorativ gebundenes Exemplar.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Der Meßias ein Heldengedicht. 136 S. Mit gestochener Druckermarke auf dem Titel. 18,5 x 11,5 cm. Moderner HLederband mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Halle, Carl Herrmann Hemmerde, 1749.
Goedeke IV/1, 164, I, 1. Brieger 1444. – Erster Druck der ersten Separatausgabe, enthält die ersten drei Gesänge. Der Erstdruck erfolgte ein Jahr zuvor in den Bremer Beyträgen. Der Doppeldruck der Separatausgabe unterscheidet sich u. a. durch die Schreibung "Messias" statt "Meßias" auf dem Titel. – Etwas braunfleckig, sonst wohlerhalten. Titel mit Tinteneintrag im Seitenrand. Unbeschnittenes Exemplar.
Los 1830Klopstock, Friedrich Gottlieb
Die deutsche Gelehrtenrepublik
Auktion 111
Zuschlag
300€ (US$ 341)
Das erste zur Subskription gedruckte Buch
Klopstock, (Friedrich Gottlieb). Die deutsche Gelehrtenrepublik. Ihre Einrichtung. Ihre Geseze. Geschichte des lezten Landtags etc. Erster Teil (alles Erschienene). 1 Bl., 70, 448 S. 18,5 x 11,5 cm. HLeder d. Z. (berieben, Ecken und obereres Kapitel bestoßen) mit floraler RVergoldung und rotem goldgeprägten RSchild. Hamburg, Johann Joachim Christoph Bode, 1774.
Goedeke IV/1, 175, 39. Kayser-Dehn 89. Borst 288. – Erste Ausgabe des ersten auf Subskriptionsbasis gedruckten Buches. Klopstock benutzte die Subskription, um so zu seinem Autorenhonorar zu gelangen, welches ihm die Verleger damals für "poetische Schriften" verweigerten. Der anfängliche Erfolg dieses - in der Vorrede ausführlich erläuterten - Unternehmens war sehr groß. Das umfangreiche Subskribentenverzeichnis führt, nach Städten geordnet, 3599 Namen und liest sich wie ein "Who is Who" der Zeit. Unter den berühmten Namen finden sich Gleim, Hamann, Humboldt, Kant, Lessing, Lichtenberg, Stolberg, Voß, Wieland und Goethe, der in Dichtung und Wahrheit anschaulich über den großen Andrang berichtet. "Auch die Stürmer und Dränger und der Göttinger Dichterbund waren von dem Werk begeistert. Die zahlreichen Subskribenten indessen reagierten auf das mit Spannung erwartete nationale Kulturprogramm mit bitterer Enttäuschung: der in der seltsam anmutenden Form der Gelehrtenrepublik versteckte Humor blieb ihnen unverständlich" (KNLL). Klopstock verwandte besondere Sorgfalt auf den Druck. Gutes holländisches Postpapier und neue Typen wurden verwendet. Statt eines Druckfehlerverzeichnisses wurden acht fehlerhafte Blätter neu gedruckt und als Kartonblätter eingefügt (vgl. Sudhof in Philobiblon XII, 3, S. 182 ff). – Vorsätze etwas leimschattig und mit zeitgenössischem Besitzeintrag des Breslauer Subskribenten J. S. Teichmann (20. Juli 1774), ferner mit dem Namenseintrag der Wiener Schriftstellerin und Industriellentocher Marie Mautner (1886-1972). Titel mit kleinem Tintenvermerk im oberen Rand sowie etwas verblasstem Monogrammstempel von Teichmann. Sehr schönes und sauberes Exemplar.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Oden. 4 Bl., 290 S. 1 Bl. (Errata). Mit halbseitigem Wappenkupfer und der Widmung "An Bernstorff". 21 x 15 cm. Moderner Kalblederband im Stil d. Z. mit RVergoldung, rotem goldgeprägten RSchild und Deckelfileten. Hamburg, Johann Joachim Christoph Bode, 1771.
Goedeke IV/1, 169, 7. – Erste Ausgabe, Druck auf feingeripptem römischen Bütten mit Wasserzeichen (Vogel mit Initialen "GG" und Papstwappen mit Tiara und gekreuzten Schlüsseln). Exemplar mit den beiden Kartonblättern für die Seiten 221/222 und 245/246. Einer der wenigen deutschen Luxusdrucke des 18. Jahrhunderts, dessen Herstellung noch durch Lessing angestoßen wurde, der 1768 bis 1769 gemeinsam mit Bode den Hamburger Verlag führte. Die Verwendung des äußerst kostspieligen italienischen Papiers, für das Lessing eine besondere Vorliebe besaß, da es - wie das puristische Druckbild - seinen ästhetischen Vorlieben entsprach, führte u. a. zu finanziellen Schwierigkeiten und damit zur frühzeitigen Aufgabe seines ambitionierten Wirkens als Verleger in Hamburg. – Im Schnitt etwas stockfleckig. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Los 2256Klopstock, Friedrich Gottlieb
Gedichtmanuskript
Auktion 108
Zuschlag
14.000€ (US$ 15,909)
Klopstock, Friedrich Gottlieb, als Epiker, Lyriker und Dramatiker die führende Gestalt der deutschen Dichtung vor der Weimarer Klassik (1724-1803). Eigh. Gedichtmanuskript. 3 S. 4to. O. O. u. J.
"Unssre Sprache. Ode". 28 Zeilen. Darüber 4 Zeilen mit Metrums-Angaben. Eigenhändige Niederschrift der Ode, die unter dem Titel "Die deutsche Sprache" bekannt ist:
"Ferner Gestade, die Woge schnell,
Dem Blicke gehellt bis zum Kiesel ist,
Das Gebüsch blinket er durch, oder wallt
In die Luft, hohes Gewölk duftend, der Strom;
Wirbelchen drehn mit ihm fort. So strömt
Die Sprache, die, Hermann, dein Ursohn spricht ...".
Das Manuskript zeigt eine Version, die in den Zeilen 23-25 von dem bekannten Druck abweicht: "... wie / der Erguß töne Verein; Hadre mit ihm. / Hadr ist tiefes Geheim, trifts / zur Weise ...". Ferner einzelne Varianten wie Z. 3 "Gehölz" für "Gebüsch", Z. 20 "bleibet ihr Leid" statt "bleibt ihr Gesang", Z. 27 "rauscht" für "tönt" und Z. 28 "den Gesang" für "das Lied". -
Klopstock wählt hier die Metapher eines Stromes für seine Vision der Geschichte und der Bestimmung seiner Muttersprache. - Sehr selten.
(Klopstock, Friedrich Gottlieb). Der Messias. 4 Teile in 2 Bänden. Mischauflage. Mit gestochenem Frontispiz, 4 (wiederholten) gestochenen TVignetten und 10 Kupfertafeln von J. D. Philippin. 20 x 13 cm. Lederbände d. Z. (nur leicht fleckig und berieben, Ecken gering bestoßen) mit floraler RVergoldung, 2 goldgeprägten RSchildern, Deckelfileten und reicher Blindprägung auf den Deckeln. Halle, Carl Herrmann Hemmerde, 1756-1773.
Goedeke IV/1, 165, 3ff. Boghardt 2927/30 bzw. 2919ff. – Band I in zweiter, verbesserter Auflage (1760), Bände II-IV in erster Auflage (1756-1773). – Titel mit altem Besitzeintrag. Teils leicht stockfleckig. Dekorativ gebundenes Exemplar.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2024 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2022 Galerie Gerda Bassenge